Nr. 87 - Frühwarnung vs. klassische Alarmanlage im Privatbereich
Shownotes
Unterschiedliche Absicherungskonzepte:
- Öffnungskontakte/Magnetkontakte: Sehr zuverlässig, Alarm erst bei tatsächlichem Öffnen.
- Außenmelder/Vorhangmelder: Frühere Detektion an der Hausfassade, aber sensibler für Falschalarme (Tiere, Umgebung).
- Thermalkameras (Dualobjektiv + 4 MP Optik): Gute Alarmierung und geringere Falschalarmquote bei korrekter Konfiguration, dennoch nicht fehlerfrei.
Auflösung richtig gedacht:
- 8 MP vs. 4 MP: Planung, Blickwinkel und Positionierung sind entscheidender als reine Pixelzahl.
Außensirene direkt koppeln? Im Wohngebiet kritisch: Kameraalarme sind nicht zu 100 % verlässlich. Erst verifizieren (App/Leitstelle/zweiter Melder) statt sofortiger Sirenenalarm.
Praxisfazit:
Der Kunde priorisiert Zuverlässigkeit und entscheidet sich zunächst für Funk-Öffnungskontakte. Kabel im Bestand oft schwierig; Funk ist im Privatbereich eine solide Option.
Takeaways:
Frühwarnung ist möglich, aber immer gegen Falschalarm-Risiko abzuwägen. Gute Planung schlägt „mehr Pixel“: Richtige Optik, Position und Zielbereiche. In Wohngebieten besser erst verifizieren, dann alarmieren. Funk-Alarmanlagen sind im Bestand praxistauglich und werden immer zuverlässiger.
Wie handhabt ihr Kameraalarme im Wohngebiet?
Koppelt ihr sie direkt auf die Außensirene? Oder setzt ihr auf Verifikation (App, Leitstelle, zweiter Melder), bevor eine Sirene auslöst? Ich freue mich besonders über Einschätzungen von Praktikern und Richtern unter den Zuhörern.
Sichere Grüße
Dennis
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